Alsterbrücken

Fußgängerbrücke Schleusenweg an der ehemaligen Rader Schleuse

Die Holzbrücke auf Stahlträgern wurde 2015/2016 neu gebaut, nachdem das Wehr der Rader Schleuse im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie abgerissen wurde.

Frontalansicht
Blick von Westen. Stand 13.9.2016
Seitenansicht
Blick von Norden. Stand 13.9.2016
Rückansicht
Blick von Osten. Stand 13.9.2016
Seitenansicht
Blick von Süden. Stand 13.9.2016

Das Wehr der alten Rader Schleuse bis 2015/2016.

Frontalansicht
Blick von Osten. Stand 3.10.2007
Seitenansicht
Blick von Süden. Stand 3.10.2007

Die Rader Schleuse 1901 und 1909

Die Alster
Die Alster oberhalb der Rader Schleuse, Stand 1909
Quelle: Die Alster, Melhop, Wilhelm, Hamburg 1932.
Die Alster
Rader Schleuse, Kolkseite, Stand Juli 1901
Quelle: Die Alster, Melhop, Wilhelm, Hamburg 1932.

Wilhelm Melhop schreibt in seinem Buch Die Alster von 1932:
Im Waldbuch (um 1640) wird sie als „neue“ Schleuse erwähnt. Wie die meisten anderen hier oben besteht sie aus Holz und wurde 1829, 1866 sowie 1903 erneuert. 1895 legte der hamburgische Staat auf Kosten des Wulksfelder Gutsherrn an Stelle des bisherigen Fußgängersteges eine Fahrbrücke über die Schleuse als Ersatz der ehemals oberhalb gelegene Alsterfurt.

Der Aufstau der Schleuse beträgt 1.84 m, die Stauhöhe + 21.09 m H.N. Die Umgebung der Rader Schleuse bietet malerische Reize, namentlich in Nachbarschaft des oberhalb in die Alster mündenden Sielbeks, der hier zwei Teiche bildet. Der untere ist durch einen hohen Damm gestaut, über den der Weg nach Wiemerskamp führt. Die dort bis vor 50 Jahren betriebene Wassermühle bietet ein Bild völliger Zerstörung; das Wasser des Teiches rauscht ungenützt durch das alte Stauwerk wohl 4 m tief in den Kolk. Die noch vorhandene Radwelle ist halb ins Mühlengerinne gefallen. Daneben steht der aus gespaltenen Felsen errichtete Unterbau der Mühle, in den das Obergeschoss hineingestürzt ist, ihn mit Geröll, Schutt und Ziegelbrocken füllend, woraus üppiges Gesträuch und Buschwerk friedlich emporstrebt.

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