Fleete

Nikolaifleet bei auflaufendem Wasser, zwischen der Deichstraße und dem Cremon.
Nikolaifleet bei auflaufendem Wasser, zwischen der Deichstraße und dem Cremon.

Fleete (von „fleeten“, plattdeutsch für „fließen“) heißen die Kanäle in der Hamburger Innenstadt, über die der Warenverkehr zwischen dem Hafen und den Kontorhäusern in der Stadt abgewickelt wurde. Viele Fleete gingen aus den Mündungsarmen von Alster und Bille in die Elbe hervor.

In die Fleete wurden die Abwässer geleitet, der Müll geworfen und sogar lange Zeit aus ihnen das Trinkwasser entnommen.

Nach dem großen Brand 1842 wurden die meisten Fleete zugeschüttet.

Heute sind noch Herrengrabenfleet, Bleichenfleet, Alsterfleet, Mönkedammfleet, Nikolaifleet, Kehrwiederfleet, Brooksfleet, Wandrahmsfleet, St. Annenfleet und Holländischer Brookfleet erhalten.

Für die notwendige Reinigung der Fleete waren die Fleetenkieker zuständig.

Nikolaifleet Richtung Holzbrücke.
Nikolaifleet Richtung Holzbrücke.
Nikolaifleet mit Rest des zugeschütteten Steckelhörnfleet.
Nikolaifleet mit Rest des zugeschütteten Steckelhörnfleet.
Rest des zugeschütteten Steckelhörnfleet bei Niedrigwasser. Links unten 2 Stockenten beim fleetenkieken.
Rest des zugeschütteten Steckelhörnfleet bei Niedrigwasser. Links unten 2 Stockenten beim fleetenkieken.

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